Jan Bittenbinder Du sprichst direkt mit mir, und ich setze die Arbeiten selbst um.

Website gehackt? Soforthilfe für Salzgitter

Hat der Hoster deine Website wegen Malware gesperrt oder ist sie anderweitig gehackt, entferne ich die Malware, schließe die Lücke im System und stelle die Anträge, damit Warnungen und Sperren wieder aufgehoben werden. Betriebe in Salzgitter unterstütze ich dabei bei jedem Hoster und jedem System – ob Shopware, Joomla, TYPO3, WordPress oder etwas anderes.

Die Ersteinschätzung liefere ich meist am selben Tag, anschließend steht ein Festpreis. Auch am Abend oder am Wochenende kannst du mich erreichen – per Anruf, WhatsApp-Nachricht oder Formular.

Google-Hinweis · Sperre und Blacklist · Fremder Admin

Eine gehackte Website verrät sich auf drei Arten

Nicht immer merkt man einen Hack sofort – mitunter erst, wenn der Hoster sperrt oder Mails zurückkommen. Angreifer verstecken ihre Inhalte manchmal gezielt vor dem Inhaber, sodass er selbst nichts bemerkt. Für die Ersteinschätzung genügt dir deshalb ein bloßer Verdacht.

Beispiel: Suchanfrage, Meldungen, Seiten und Benutzer in den Grafiken sind erfunden.

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Google oder Chrome schlagen Alarm

Im Chrome-Browser bekommen Besucher anstelle deiner Seite einen roten Warnbildschirm mit „Gefährliche Website“ zu sehen. Bei der Google-Suche ist dein Eintrag mit „Diese Website wurde möglicherweise gehackt“ oder mit „Diese Website kann Ihren Computer beschädigen“ versehen.

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Hoster-Mail, Abschaltung, Blacklist

Manche Hoster durchsuchen ihre Server selbstständig nach Malware; finden sie welche, kommt eine Mail, oder die Website wird abgeschaltet. Auch der Mailverkehr leidet: Ging Spam über deinen Server hinaus und steht dieser deshalb auf einer Blacklist, werden deine Mails abgewiesen oder als Spam einsortiert.

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Umleitungen, Fremdseiten, unbekannter Admin

Besucher werden auf fremde Seiten umgeleitet, unter Umständen nur, wenn sie mit dem Handy oder über Google kommen. Suchergebnisse zeigen unter deiner Domain Seiten, die niemand von euch angelegt hat. Und im Backend – so heißt der Verwaltungsbereich deiner Website – gibt es einen Administrator, den du nicht kennst, oder deine Anmeldung klappt nicht mehr.

Shopware · Joomla · TYPO3 · WordPress

Von der Spurensicherung zur Entwarnung: so entferne ich Malware

Welche Schritte es im Einzelfall braucht, ergibt der Befund.

  1. Spuren

    Spuren sichern, bevor sich etwas ändert

    Vor jedem Eingriff sichere ich Dateien und Datenbank sowie die verfügbaren Server-Protokolle (Logs). Darin verfolge ich, wie der Angreifer eingedrungen ist und welche Änderungen auf ihn zurückgehen.

  2. Zugänge

    Zugänge erneuern, Fremde entfernen

    Als Nächstes sperre ich den Angreifer aus: Unbekannte Administratoren werden gelöscht, für Backend, FTP-Dateizugang und Datenbank vergebe ich neue Passwörter, die du gesondert von mir bekommst. Bei WordPress setze ich neue WordPress-Sicherheitsschlüssel; alle offenen Anmeldungen enden damit, auch die des Angreifers.

  3. Befund

    Schadcode, Hintertüren, Weiterleitungen

    Jede Programmdatei gleiche ich mit dem Original des Herstellers ab. Ich fahnde nach fremden Cronjobs (zeitgesteuerten Aufgaben), nach Code in der Datenbank, nach Weiterleitungen in der .htaccess-Datei des Servers, nach eingeschleusten Dateien und nach Hintertüren, sogenannten Backdoors. Liegen im selben Paket beim Hoster noch andere Websites, nehme ich sie mit unter die Lupe – über sie kann sich der Befall erneut einschleichen.

  4. Bereinigung

    Bereinigen, ohne neu aufzusetzen

    Die vorhandene Installation bleibt und wird gesäubert: saubere Originale statt befallener Standarddateien, Einzelprüfung deiner eigenen Dateien, Eingeschleustes raus, die Datenbank aufgeräumt. Seiten unter deiner Domain, die nicht von dir stammen, lösche ich so, dass Suchmaschinen sie als entfernt erkennen.

  5. Lücke

    Lücke im System schließen

    Damit derselbe Weg nicht wieder offensteht, schließe ich das gefundene Einfallstor: Themes und Plugins mit altem Stand bringe ich auf den neuesten oder tausche sie aus, berichtige die Dateirechte und stelle eine neuere PHP-Version ein, soweit die Website es verkraftet. Ohne diesen Schritt kehrt die Infektion voraussichtlich bald zurück.

  6. Freigabe

    Freigabe bei Google, Hoster, Blacklist

    Nach der Bereinigung beantrage ich die Überprüfung über die Google Search Console und die Freigabe beim Hoster. Ist die Domain oder der Server auf einer Blacklist gelistet, stelle ich den Antrag auf Austragung.

  7. Bericht

    Bericht, falls gewünscht

    Auf Wunsch schreibe ich auf, was ich gefunden und beseitigt habe, was sich zum Weg des Angreifers sagen lässt und was ich dir für die Zeit danach rate. Er dient nicht als Gutachten für ein Gerichtsverfahren.

Wie läuft das ab?

Drei Dinge bis zum Gespräch – danach läuft die Soforthilfe so

Wichtig bis zu unserem Gespräch: Lass Dateien und Sicherungen unangetastet. Wer jetzt löscht oder ein Backup einspielt, zerstört Hinweise auf den Einfallsweg. Wechsle die Passwörter für E-Mail und Hoster-Kundenkonto, aber nur an einem Gerät, das nicht befallen ist. Und lass die befallenen Seiten auf deinem eigenen Gerät geschlossen; sie könnten es mit Schadsoftware anstecken.

  1. Meldung und Erst­einschätzung

    Schick mir die Webadresse und, wenn du sie hast, die Nachricht des Hosters oder ein Foto des Bildschirms mit der Warnung. Ich schaue mir die Website von außen an und sage dir, welche Spuren ich entdecke und welches Vorgehen ich vorschlage.

  2. Festpreis und Zugänge

    Mit der Ersteinschätzung bekommst du auch den Festpreis und eine Liste der Zugänge, die ich brauche. Nach deiner Zusage bestimmen wir den Starttermin, abhängig davon, wie eilig es ist. Ich arbeite aus der Ferne.

  3. Sichern, bereinigen, abdichten

    Erst halte ich die Spuren fest, dann beseitige ich die Malware und schließe die Lücke, durch die der Angreifer kam. Wenn die Website Besucher gefährdet – mit Schadsoftware, Phishing oder Weiterleitungen –, rate ich, Besuchern bis zum Ende der Bereinigung den Zugang zu sperren.

  4. Online, wenn alles läuft

    Nach der Bereinigung prüfe ich, ob Formulare, Login und Shop funktionieren, und bringe die Website zurück ins Netz. Auf Wunsch bekommst du einen Bericht.

Wie lange dauert das?Meist in einem Arbeitstag bereinigt

Wie viel Zeit Bereinigung und Google-Prüfung brauchen

In der Regel ist die Bereinigung innerhalb eines Arbeitstags nach Beginn erledigt.

  1. BeginnErst­einschätzung nach Meldung
  2. DannFestpreis, Zugänge
  3. DanachSichern, bereinigen, Lücke schließen
  4. Zum AbschlussOnline
  5. SpäterGoogle nimmt die Warnung zurück
Typischer Verlauf – die Dauer ist nicht zugesichert.

Für die Google-Warnung gilt ein eigener Zeitplan: Sie verschwindet erst, wenn Google die beantragte Überprüfung beendet hat, und das kann einige Tage bis mehrere Wochen dauern.

Kehrt die Malware zurück

Kommt derselbe Befall wieder, weil mir etwas durchgerutscht ist, beseitige ich ihn ohne neuen Preis – selbst Monate später. Ein Angriff über einen anderen Weg bedeutet einen neuen Auftrag; eine Ausnahme sind Websites, die ich warte.

Schutz vor jedem künftigen Angriff kann ich nicht garantieren. Ich bereinige gründlich und schließe die Lücken so weit, wie es geht.

Was kostet das?Einschätzung kostenlos, Bereinigung zum Festpreis

Website gehackt: Soforthilfe für Salzgitter zum Festpreis

Was die Bereinigung kostet, erfährst du nach der Ersteinschätzung als Festpreis; die Einschätzung selbst ist kostenlos.

Ersteinschätzungkostenlos

Du bezahlst erst, wenn die Bereinigung abgeschlossen ist.

BereinigungFestpreis, einmalig

Was der Festpreis abdeckt

Enthalten sind Befund und Bereinigung, das Abdichten der Sicherheitslücke und jeder nötige Antrag auf Freigabe bei Google, Hoster und Blacklists, damit Warnungen und Sperren aufgehoben werden.

Möchtest du die Website im Anschluss härten lassen, kannst du das freiwillig als Website-Sicherheit beauftragen. Wartung und Hosting sind Websites vorbehalten, die ich selbst gebaut habe. Ist eine von mir gewartete Website betroffen, bereinige ich sie ohne neuen Preis.

Eine Verpflichtung gehst du mit der Ersteinschätzung nicht ein.

Der Auftrag ist einmalig und hat keine Laufzeit.

Kein Backup? Dann gibt es Grenzen

Standardbestandteile lassen sich in der Regel erneut beim Hersteller herunterladen; bei WordPress sind das der Kern samt Plugins (Erweiterungen) und Themes (Designvorlagen). Eigene Inhalte, Anpassungen und hochgeladene Dateien bekommst du dort nicht. Hat der Angreifer sie gelöscht und liegt keine Sicherung vor, rette ich, was noch vorhanden ist – mehr geht dann nicht.

Was den Aufwand treibt

  • Wie lange der Befall schon andauert
  • Die Zahl befallener Dateien und Datenbanktabellen
  • Ob es eine saubere Sicherung gibt
  • Das eingesetzte System und die Zahl der Plugins
  • Eine mögliche Kontosperre durch den Hoster

Ist innen mehr befallen, als von außen zu erkennen war, kündige ich dir an, ob der Festpreis sich ändert. Weiter arbeite ich nur mit deiner Zustimmung.

Saubere Website? Malware-Scan, Datei­vergleich und wo ihre Grenzen liegen

Eine Website ist für mich sauber, wenn sich kein Schadcode mehr finden lässt, niemand Fremdes mehr Zugang hat und die gefundenen Lücken dicht sind.

Was belegt ist und was offen bleibt

  • Programmdateien gleichen den Herstellerdateien
  • Malware-Scan ohne Fund
  • Ein Datenabfluss lässt sich damit nicht ausschließen

Schwachstellen aus bisherigen Aufträgen

  • Angreifer luden über ein Formular Dateien hoch und schleusten Datenbankbefehle ein (SQL-Injection)
  • Benutzernamen waren öffentlich zu sehen, und Programme versuchten automatisch Passwörter am Login (Brute Force)
  • Bestelldaten eines Shops waren offen im Netz abrufbar
  • Offen im Quelltext stehende Plugin-Versionen führten zur Ausnutzung einer bekannten Lücke

Bleibt der Scan unauffällig, sind abgeflossene Daten trotzdem nicht ausgeschlossen. Betrifft der Angriff personenbezogene Daten – Kundenkonten oder Bestellungen etwa –, droht womöglich eine Meldepflicht aus Art. 33 DSGVO. Die Frist dafür lautet „unverzüglich und möglichst binnen 72 Stunden“ nach Bekanntwerden der Verletzung beim Verantwortlichen. Ob das zutrifft, prüfe ich im Rahmen meines Wissens; rechtlich beraten kann ich dich nicht. Meine technischen Befunde gebe ich dir, Hinweise auf einen Datenabfluss ohne Verzögerung.

Deine Aufgaben bei der Bereinigung

Vier Punkte liegen in deiner Hand.

  1. Eigentumsnachweis vor dem Start

    Bevor ich loslege, brauche ich einen Nachweis, dass die Website dir gehört – damit niemand Hand an eine fremde Website legen lassen kann. Infrage kommen der Zugang zu deinem Kundenkonto beim Hoster oder Hostingrechnungen, die deinen Namen oder den deines Betriebs tragen; ob es genügt, prüfe ich im Einzelfall.

  2. Zugänge und Hinweise zum Vorfall

    Hosting, Backend, Domain, vorhandene Backups und – falls genutzt – die Google Search Console: Auf all das brauche ich Zugriff. Außerdem hilft mir: Wer außer dir kann sich anmelden? Was wurde zuletzt installiert? Ab wann ist dir etwas aufgefallen? Blockiert der Hoster auch den Dateizugang, vereinbarst du mit ihm, wie ich zur Bereinigung Zugriff bekomme; die Sperre für Besucher kann bestehen bleiben.

  3. Entscheidungen bei dir

    Offline nehmen oder nicht, Backup zurückspielen oder nicht, eine Funktion ohne sichere Alternative streichen oder behalten – das entscheidest du. Ich erkläre dir, was ich empfehle und was es nach sich zieht. Soll die Funktion neu entstehen, beauftragst du das separat.

  4. Passwörter, Meldung, Anzeige

    Wechsle die Passwörter außerhalb der Website selbst, auch dort, wo du dasselbe Passwort mehrfach verwendest. Für Niedersachsen nimmt der Landesbeauftragte für den Datenschutz Meldungen von Datenpannen online entgegen – auch vorläufig, wenn noch Angaben fehlen, damit die Frist eingehalten wird. Bei voraussichtlich hohem Risiko für die Betroffenen gilt nach Art. 34 DSGVO: In der Regel musst du auch sie unverzüglich informieren. Für eine Anzeige meldest du dich als Betrieb zuerst bei der Zentralen Ansprechstelle Cybercrime des Landeskriminalamts Niedersachsen, kurz ZAC.

Kostenlose Ersteinschätzung.
Sie verpflichtet dich zu nichts.