Blasser Text
Hellgraue Schrift auf weißem Hintergrund, Wörter über einem Foto, Schaltflächen, die sich nur durch ihre Farbe abheben: Für schwache Augen oder bei Sonnenschein auf dem Handy ist das kaum lesbar.
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Ein Kontaktformular, das ein Vorleseprogramm nicht versteht, oder ein Terminkalender ohne Tastaturbedienung: Bei einer barrierefreien Website für Hildesheim räume ich solche Hürden aus dem Weg. Ziel ist, dass auch Menschen mit Sehschwäche oder ohne Maus deine Seiten bedienen können. Seit Juni 2025 gilt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG), jedoch nicht für jedes Angebot. Am Anfang steht darum ein Blick in Gesetz und amtliche Leitlinien, der zwei Fragen beantwortet: Ist dein Angebot erfasst? Greift vielleicht die Ausnahme für Kleinstunternehmen? Eine Rechtsberatung ersetzt das nicht. Danach kommen Kontraste, reine Tastaturbedienung, Alternativtexte, Formularbeschriftungen und die Struktur für Screenreader auf den Prüfstand; Screenreader sind Programme, die Seiten vorlesen.
Deine Anfrage beantworte ich werktags innerhalb von 24 Stunden. Im Erstgespräch, etwa eine Stunde lang, schauen wir, wofür Patienten, Kunden oder Angehörige deine Website nutzen und an welchem Punkt sie heute scheitern. Wir sprechen am Telefon oder per Video, ganz so, wie es dir lieber ist. Den Preis bekommst du nach der Bestandsaufnahme genannt, bevor die Arbeit beginnt.
Der Screenreader liest vor„Grafik. Eingabefeld. Eingabefeld.“
Du selbst bedienst deine Website mit Maus und guten Augen, und genau so funktioniert sie auch: Beim eigenen Test bemerkst du deshalb nichts. Wer schlecht sieht, ohne Maus surft oder sich Seiten vorlesen lässt, erlebt dagegen Hürden, ob sie im Onlineshop bestellen oder einen Termin buchen.
Beispiel: Seiten, Banner, Bild und Felder sind erfunden.
Hellgraue Schrift auf weißem Hintergrund, Wörter über einem Foto, Schaltflächen, die sich nur durch ihre Farbe abheben: Für schwache Augen oder bei Sonnenschein auf dem Handy ist das kaum lesbar.
Menü, Cookie-Banner und Bestellknopf lassen sich mit der Tastatur nicht ansteuern, oder der Fokus bleibt unsichtbar. Wer die Maus nicht nutzen kann, muss den Versuch abbrechen.
Vorleseprogramme können nur ansagen, was im Code steht. Fehlen dort Bildbeschreibungen, sogenannte Alternativtexte, Feldnamen und richtige Überschriften, hören Nutzer bloß „Grafik“ oder „Eingabefeld“ und einen ungeordneten Textfluss. Ein Termin lässt sich so kaum buchen.
Maßstab · Farben · Formulare · Wege
Was davon dein Betrieb braucht, legen wir im Angebot fest.
Prüfung
Als Maßstab dient die EN 301 549; sie gilt nach Angaben der zuständigen Bundesfachstelle Barrierefreiheit derzeit als zentrale technische Referenz. Seit ihrer neuen Fassung vom September 2026 ist für Websites WCAG 2.2 in Stufe AA gefordert. Hinter WCAG stehen die internationalen Richtlinien für Webinhalte. Ich prüfe auf drei Wegen: mit Prüfprogrammen, über die Tastatur und mit einem Screenreader.
Formulare
Ein grauer Platzhalter verschwindet beim Tippen. Darum setze ich über jedes Feld eine feste Beschriftung, die ein Screenreader mitliest. Wo eine Angabe Pflicht ist, sieht man das sofort. Und meldet das Formular einen Fehler, steht dabei, was falsch ist und was stattdessen hineingehört, im Bestellweg wie bei der Terminbuchung.
Tastatur
Menü, Cookie-Banner, Filter, Kalender und Bestellknopf erreicht man mit Tabulator, Pfeiltasten und Eingabe, in einer Reihenfolge, die Sinn ergibt, und mit einem gut sichtbaren Fokusrahmen. Kein Fenster zwingt zur Maus, um es wieder zu schließen.
Screenreader
Bilder, die etwas zeigen, bekommen einen vorlesbaren Alternativtext, beim Foto eines Hilfsmittels wie eines Rollators zum Beispiel Bauart und Ausstattung, beim Symbol seine Funktion. Rein dekorative Grafiken bleiben für Screenreader stumm. Was eine Software als Bildtext vorschlägt, lese ich immer selbst gegen: Sie sieht, was auf dem Bild ist, aber nicht, wofür es auf der Seite steht.
Kontrast
Für Text, Schaltflächen und Felder sorge ich für einen Kontrast, der sich klar vom Hintergrund abhebt. Informationen transportiere ich nie nur über Farbe, etwa bei Links, die sich nur durch ihren Farbton vom übrigen Text unterscheiden. Deine Markenfarben bleiben erkennbar, angepasst wird nur, was nötig ist, und auch vergrößerte Schrift bleibt vollständig sichtbar.
Screenreader
Ich ordne Überschriften in eine saubere Rangfolge, kennzeichne Navigation und Hauptinhalt als Bereiche, gebe Links eine Aussage statt „»“ und stelle die Seitensprache richtig ein. Ein Screenreader erkennt dadurch die Struktur, und Nutzer gelangen direkt zum Gesuchten.
Abläufe
Ob Terminbuchung oder Bestellung: Warenkorb, Konto, Zahlung und Bestätigung prüfe ich in einem Durchgang; die Norm verlangt den vollständigen Ablauf. Module anderer Anbieter, etwa für die Terminvergabe oder die Zahlung, prüfe ich mit; sind darin Stellen nicht änderbar, steht das im Prüfbericht.
Wie läuft das ab?
Für Absprachen greifen wir zum Telefon, schreiben eine E-Mail oder nutzen WhatsApp. Auf Anfrage zeige ich dir ein Arbeitsbeispiel mit Freigabe.
Im Erstgespräch prüfe ich dein Angebot anhand des Gesetzes und der Leitlinien des Bundesarbeitsministeriums. Wichtig sind zwei Fragen: Bestellt oder bucht über deine Website jemand als Privatperson, sodass ein Vertrag mit einem Verbraucher entsteht? Und gilt für deinen Betrieb vielleicht die Ausnahme für Kleinstunternehmen? Meine Antworten bekommst du schriftlich, soweit mein Wissen reicht. Die wichtigsten Seiten nehme ich mir danach mit Tastatur und Prüfwerkzeug vor.
Das Angebot nennt den Festpreis und grenzt den Umfang ein: welche Seiten, welche Abläufe. Mit deinem Okay arbeite ich die Europäische Norm EN 301 549 Punkt für Punkt ab. Ergebnis ist der Prüfbericht: je Barriere die Stelle, die Folgen für deine Kunden und die Änderung, die ich empfehle.
Die Arbeit an Vorlagen, Quelltext und Inhalten erledige ich selbst. Bestellung, Buchung und Kontakt gehen vor, weil Kunden genau dort ankommen müssen; was sonst noch ansteht, ordnet der Prüfbericht. Meine Anpassungen an Vorlagen und Erweiterungen bleiben auch nach Updates bestehen. Alternativtexte und Feldbeschriftungen formuliere ich; vor dem Einbau bekommst du sie zum Lesen, wenn du möchtest.
Hinterher kontrolliere ich jede Änderung mit Tastatur und Screenreader. Zur Übergabe gibt es den aktualisierten Prüfbericht und einen kurzen Leitfaden für dein Team, der erklärt, wie neue Bilder und Seiten barrierefrei bleiben. Für erfasste Dienstleister schreibt das BFSG Angaben zur Barrierefreiheit vor. Ich formuliere sie mithilfe des Prüfberichts, oder du lieferst eigene; auf der Website baue ich sie ein.
Wie lange dauert das?Ungefähr planbar
Die Prüfung beansprucht Tage bis Wochen, beim Umbau sieht es ähnlich aus; wie lange genau, entscheidet die Menge an Seiten und Abläufen. Ein Zeitplan, was ungefähr bis wann fertig ist, entsteht auf Wunsch. Mit neuen Seiten, Bildern oder Erweiterungen können später wieder Barrieren auftauchen, und ein Angebot, das das BFSG erfasst, muss dauerhaft barrierefrei sein. Neue Inhalte prüfe ich nach, wenn du es anfragst.
Wo Kundenkonto, Warenkorb und Zahlung dazugehören, also in einem Shop, dauert es meist länger als auf einer Website ohne Verkauf.
Kann ich in deinem System eine Stelle nicht ändern, erfährst du das von mir ohne Beschönigung; dann prüfen wir gemeinsam Alternativen, etwa eine andere Erweiterung.
Dass gar keine Barriere übrig bleibt, verspreche ich nicht.
Was kostet das?Klare Preise, keine Laufzeit
Prüfung und Umbau erledige ich zum Festpreis. Sollen später neue Inhalte geprüft werden, fragst du das an und bekommst dafür jeweils ein gesondertes Angebot.
Prüfung und UmbauFestpreis
Du schließt keinen Vertrag mit Laufzeit ab; Prüfung und Umbau sind ein einmaliger Auftrag, ebenso jede Nachprüfung.
Nachprüfung neuer Inhalteauf Anfrage, eigenes Angebot
Im Festpreis stecken der Prüfbericht, alle im Angebot aufgeführten Umbauten und eine abschließende Kontrolle mit Tastatur und Screenreader.
Die Anpassungen sind fest in den Code eingebaut und bleiben, ob du mich weiter beauftragst oder nicht.
Mache ich einen Fehler, kostet dich die Korrektur nichts.
Erstgespräch, Bestandsaufnahme und Angebot sind kostenlos und binden dich nicht.
Kosten für Lizenzen, etwa für eine Formular-Erweiterung, stehen vorher fest. Overlay-Abos lehne ich ab: Das sind Programme, die eine eigene Schaltfläche mit Symbol über die Website legen.
Rechnet sich bei einer betagten Website oder einem alten Shop kein Umbau mehr, empfehle ich, neu zu bauen, entweder eine neue Website oder einen neuen Onlineshop, und Barrierefreiheit dort als eigenen Baustein einzuplanen. Barrierefreie PDF-Dateien und Untertitel für Videos ohne Untertitel kosten gesondert; der Preis steht im Angebot.
Ist die Bestandsaufnahme erledigt, bleibt der Preis, wie er ist, auch wenn eine Stelle aufwendiger wird; kleinere Mehrarbeit gehört dazu. Mehrkosten kündige ich vorher an, und es gibt sie nur in drei Fällen: wenn Seiten oder Abläufe hinzukommen, wenn wir Abgestimmtes grundlegend ändern oder wenn eine spätere Nachprüfung in neuen Inhalten Barrieren entdeckt.
Auch einzeln buchbar: der Prüfbericht oder bestimmte Arbeiten, beispielsweise wenn eine Agentur für dich umbaut oder du dich zuerst um Kontraste und Formulare kümmern willst.
Der Prüfbericht trifft keine rechtliche Bewertung. Aufgeführt sind darin erfüllte und noch offene Prüfpunkte. Eine rechtliche Einschätzung dazu gebe ich dir nur, soweit ich mich auskenne.
Angaben und Zugänge gibst du mir nur einmal, ganz am Anfang. Danach brauche ich dich nur noch für Rückfragen zu Bildern und Abläufen, und um eine Freigabe bitte ich, wenn du das so möchtest.
Für den Abgleich nennst du mir, ob Privatkunden oder ausschließlich Firmen bei dir kaufen und was man auf deiner Website verbindlich abschließen kann. Dazu kommen die Zahl der Beschäftigten, der Jahresumsatz und die Bilanzsumme. Als Kleinstunternehmen fällt unter die Ausnahme, wer unter zehn Beschäftigte hat und wessen Jahresumsatz oder Bilanzsumme nicht über 2 Millionen Euro liegt. Mit diesen Zahlen gehe ich vertraulich um.
Zugang bekomme ich auf dem Weg, den du wählst: Einladung, eigener Nutzer oder Zugangsdaten. Du kannst meinen Zugang jederzeit wieder löschen oder das Passwort neu setzen; was sich trennen lässt, gehört auf deinen Namen.
Manche Bilder kann ich nur mit deiner Hilfe treffend beschreiben, etwa wenn es darum geht, was Angehörige auf dem Foto eines Hilfsmittels erkennen sollen.
Ob du Farbanpassungen und Alternativtexte vorab sehen möchtest und wie oft wir sprechen, liegt bei dir. Arbeitet eine Agentur an der Website mit, stimme ich jede Änderung mit ihr ab.
Erstgespräch, Bestandsaufnahme und Angebot.
Alle drei kosten dich nichts.